Stein- und Bronzezeit
Frühe Spuren
Ausgrabungen aus dem frühen 20. Jahrhundert zeigten, dass schon in der Stein- und Bronzezeit Menschen in der näheren Umgebung des heutigen Dorfes lebten.
1325 bis 1800
Erste urkundliche Erwähnung
Das erste Mal wird Brügge 1325 als "Brugghe" oder "Brugke" urkundlich erwähnt. Der Dorfname deutet auf Siedler aus Westfalen hin, die den Namen ihrer alten Heimat auf die neue Siedlung übertrugen und sich wahrscheinlich im Zuge des sogenannten Wendenkreuzzugs 1147 hier niedergelassen hatten.
Nach dem Dreißigjährigen Krieg war Brügge nahezu entvölkert und es dauerte lange, bis sich der Ort wieder erholt hatte.
Bis Mitte des 19. Jahrhunderts
Runddorf mit Anger
Das Dorf stand bis etwa Mitte des 19. Jahrhunderts unter dem Patronat der Familie von Rohr zu Penzlin und wurde als Runddorf mit ausgeprägtem Angerbereich angelegt. Typisch für diese historische Siedlungsstruktur ist die Anordnung der märkischen Drei- bis Vierseitenhofstellen mit ihren weit ausgedehnten Garten- und Wiesenbereichen.
Die Kirche in der Mitte des Ortes und die ehemalige Schule mit Nebengebäuden bilden eine Einheit. Das gesamte Areal steht heute unter Denkmalschutz.
Seit 2001
Brügge heute
Seit der Fusion mehrerer Ortschaften im Jahr 2001 gehört Brügge zur Gemeinde Halenbeck-Rohlsdorf. Das Dorf Brügge hat heute etwa 130 Einwohner und muss sich wie andere Dörfer und Städte der Region mit tiefgreifenden demografischen Veränderungen auseinandersetzen.
Aktuell wird das Dorf von Bürgern mittleren Alters und Ruheständlern geprägt.
Ergänzende Ortsinformationen: Amt Meyenburg: Brügge, Wikipedia: Brügge (Halenbeck-Rohlsdorf)